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Geschäftszeiten : montags bis freitags 9 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr

 

 

VERANSTALTUNGEN FÜR Oktober/NOVEMBER/Dezember 2020/Januar 2021

 

Außenplätze können z.Zeit nicht berücksichtigt werden!

 

In der  DEUTSCHEN OPER: (Bismarckstraße 35)       *)  *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

Für alle Aufführungen besteht Maskenpflicht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„TOSCA“ (Konzertant) von Giacomo Puccini. Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama „La Tosca“ von Victorien Sardou. Die Chöre werden von der Hinterbühne übertragen. Am 23. Oktober um 19:30 Uhr.

„Best of CARMEN“ (Konzertant) von Georges Bizet. Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée

Am 25. Oktober um 15 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„FALSTAFF“ (Konzertant) von Giuseppe Verdi. Commedia lirica in drei Akten. Am 30. und 31. Oktober um 19:30 Uhr.

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„Il barbiere di Siviglia“ (Szenisch) von Gioacchino Rossini. Die Geschichte ist turbulent: Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten, um an dessen beträchtliches Erbe zu gelangen, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehrung, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt - und damit zu möglichen jungen Liebhabern - zu versperren. Doch längst hat der Graf Almaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Figaro will er dem Alten ein Schnippchen schlagen, Rosina für sich gewinnen und überdies noch sicherstellen, dass nicht sein Titel oder Reichtum, sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leichte Aufgabe für Figaro, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe - Am Ende siegt die Liebe und es stellt sich heraus, dass alle Vorsicht nutzlos war! Am 7. November um 19:30 Uhr.

„Messa da Requiem“ (konzertant) von Giuseppe Verdi. Giuseppe Verdi bezeichnete den Tod einmal als »die größte Katastrophe des menschlichen Lebens«. Wie in seinen Opernwerken stellt er auch in seiner „Messa da Requiem“ den Menschen und seine innere Wirklichkeit in den Mittelpunkt. Seine Totenmesse ist nicht für den Kirchenraum bestimmt, sondern für die Welt – Verdi gibt dem Text der lateinischen Liturgie eine menschliche Antwort. Mit jener musikalischen Dramatik, die man aus seinen Opern kennt, beschwört er die Schreckensbilder von Tod, Endzeit und Verdammnis durch ein gigantisches Tableau intensiver Gefühle: Angst, Zorn, Schmerz, Trauer und Sehnsucht nach Erlösung. Verdi rührt an Geheimnisse unserer Existenz. Seine Musik lässt uns ahnen, dass es für Trost keine Gewissheit, für Hoffnung keinen anderen Grund gibt als uns selbst. Was macht – gestern wie heute – die Faszination dieses Werkes aus? Vielleicht ist es der Dramatiker Verdi, der mit greifbarem Realismus das verborgene Szenische dieser Texte erfasst und sich dem größten Geheimnis des menschlichen Daseins annähert: dem Tod. Der Umfang, den das Dies irae und das Totengebet Libera me einnehmen, zeigt, welche Teile der Totenmesse Verdi am stärksten beschäftigt haben. Im Zentrum steht der Schrecken des Todes – ein Schrecken für die Lebenden, der keine Vision eines gnädigen Gottes verspricht.

Am 27. und 28. November um 19:30 Uhr.

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„MADAMA BUTTERFLY“ (Szenisch) Giacomo Puccini. Am 3. Dezember um 19:30 Uhr/am 6. Dezember um 15 Uhr.

„Kinder tanzen – Der Nussknacker“ (Szenisch) Ballett für Kinder mit Musik von Pjotr I. Tschaikowskij. Am 4. und 12. Dezember um 11 Uhr /am 21. und 22. Dezember um 18 Uhr. Ermäßigte Preise: Kinder: 10,- Euro; Erwachsene: 18,50 Euro.

„Tosca“ (Szenisch) von Giacomo Puccini, Am 9. und 12. Dezember um 19:30 Uhr.

„Hänsel und Gretel“ (Szenisch) von Engelbert Humperdinck. Am 25. Dezember um 18 Uhr.

„Verdi-Wagner-Gala“ Auszüge aus Werken von Giuseppe Verdi und Richard Wagner. Am 18. Dezember um 19:30 Uhr.

„Il barbiere di Siviglia“ (Szenisch) von Gioacchino Rossini. Am 26. Dezember um 19:30 Uhr.

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„Gala zum neuen Jahr“ Orchester der Deutschen Oper Berlin. Mit Sara Jakubiak, Anna Pirozzi, Aigul Akhmetshina, Amartuvshin Enkhbat,

Am 2. Januar um 19:30 Uhr.

In der  KOMISCHEN OPER:   (Behrenstr. 55)         *)     *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

Für alle Aufführungen besteht Maskenpflicht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„IGOR II – Frankreich“ Die Geschichte vom Soldaten, Dumbarton Oaks und Oktett. Kaum ein Komponist hat ein ebenso umfangreiches wie stilistisch breitgefächertes Œuvre vorzuweisen, wie der in der Nähe von St. Petersburg geborene, zeitweise in Paris lebende, in New York verstorbene Igor Strawinsky. Sein Schaffen reicht von Symphonien, Opern und Ballettmusiken über großangelegte Vokalwerke und Kammermusik bis hin zu Klavier-Miniaturen. In drei anderthalbstündigen Konzerten präsentieren Musiker*innen des Orchesters unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Ainars Rubikis die ganze Bandbreite von Strawinskys Kammermusik in den unterschiedlichsten, bisweilen höchst ungewöhnlichen Besetzungen: von in Russland und Paris entstandenen, Elemente der russischen Volksmusik aufnehmenden Werken über Stücke aus Strawinskys neoklassizistischer Periode bis hin zu den späten seriellen Werken. Dabei werden die geographischen Eckdaten von Strawinskys Biographie zu Marksteinen seiner musikalischen Vielfalt und zeigen im Wechselspiel mit Werken komponierender Kollegen aus den jeweiligen Ländern Strawinskys Gabe, die verschiedensten Einflüsse aufzunehmen und zu einem unverwechselbaren Stil zu verschmelzen.

Aufführung am 5. November um 20 Uhr/am 8. November um 11 Uhr. Erm. Preis 33,- Euro (nur sehr wenige Tickets).

„Farges mikh nit – vergiss mich nicht“ Ein virtuoser Liederabend zwischen mitreißender Komik, leiser Melancholie und tief berührender Verzweiflung: Nach den umjubelten Konzerten 2015 und 2018 kehrt Farges mikh nit – vergiss mich nicht in dieser Saison auf die Vorbühne der Komischen Oper Berlin zurück. Ensemble Mitglied Alma Sadé, die international erfolgreiche Mezzosopranistin Helene Schneiderman und Intendant Barrie Kosky als „großartiger Entertainer und kongenialer Begleiter für seine beiden wunderbaren Sängerinnen“.

Aufführung am 20. November um 19:30 Uhr. Erm. Preis 33,- Euro (nur sehr wenige Tickets).

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„Die Großherzogin von Gerolstein“ von Jacques Offenbach. Am 7. Dezember um 19:30 Uhr. Erm. Preis 37,- Euro (nur sehr wenige Tickets).

„IGOR III – USA“ Am 13. Dezember um 11 Uhr/am 14. Dezember um 20 Uhr. Erm. Preis 33,- Euro (nur sehr wenige Tickets).

„Farges mikh nit – vergiss mich nicht“ Am 13. Dezember um 18 Uhr. Erm. Preis 33,- Euro (nur sehr wenige Tickets).

„Iphigenie auf Tauris“ von Christoph Willibald Gluck. Am 15. Dezember um 19:30 Uhr. Erm. Preis 37,- Euro (nur sehr wenige Tickets).

 

 

Im RENAISSANCE-THEATER (Hardenbergstr. 6/ Ecke Knesebeckstraße)        *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

„FRÄULEIN JULIE“ von August Strindberg. Strindbergs naturalistisches Trauerspiel von 1888 spielt an einem Mittsommerabend bis zum nächsten Morgen. Fräulein Julie, lebensdurstig und im Begriff die Schranken der sozialen Konvention nieder zu reissen, läßt sich auf einen erotischen Kampf mit dem Diener ihres Vaters ein, bei dem sie Alles riskiert. Mit jeder neuen Konstellation dieser packenden Auseinandersetzung entfaltet Strindberg nach und nach die Bedingungen, unter denen die sexuellen und sozialen Regeln für den Einzelnen diktiert werden. Wie zwölf Jahre später in Totentanz entfaltet Strindberg mit geschliffener Klinge und nicht ohne schwarzen Humor einen Kampf der Geschlechter. "Not kennt kein Gebot.". Mit Judith Rosmair, Dominique Horwitz. Regie Torsten Fischer. Aufführung am 1. November um 18 Uhr.

„GOTT LACHT MIT SEINEN GESCHÖPFEN“. Ein humorvoller Blick auf das jüdische Leben, »Gott lacht mit seinen Geschöpfen, nicht über seine Geschöpfe« so steht es im Talmud. Und Paul Spiegel, der 2006 verstorbene Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, schrieb einst: "Jüdischer Humor war und ist die schönste Waffe einer Minderheit, denn Humor tötet nicht". Witz und Chuzpe sind ein wesentlicher Bestandteil des jüdischen Alltags. Als Sohn einer jüdischen Mutter wuchs auch Gerhard Kämpfe mit jüdischen Witzen und heiteren Anekdoten auf. Gemeinsam mit dem Sänger und Schauspieler Karsten Troyke macht er es sich zum Ziel, die Besucher nicht nur mit Witzen und Liedern, sondern auch mit Geschichten jüdischer Autoren wie z. B. Kishon und Polak, zu unterhalten. Wie sagte Chaplin so schön? Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. Es erzählt Gerhard Kämpfe, der Intendant der Jüdischen Kulturtage Berlin, musikalisch begleitet von Karsten Troyke, auch der „jiddische Barry White“ genannt. Aufführung am 8. November um 11:30 Uhr.

„Hedwig and the angry inch“ von John Cameron Mitchell und Stephen Trask. Das grenzüberschreitende Kult-Rockmusical. Buch und Gesangstexte: Stephen Trask. Regie: Guntbert Warns. Mit Sven Ratzke, Maria Schuster, Florian Friedrich (Bass), Christopher Noodt (Keyboard), Hans Schlotter (Schlagzeug), Jan Terstegen (E-Gitarre). Dieser Kult-Erfolg des Musiktheaters überschreitet mit seinen Songs und seiner Geschichte jede geographische, soziale und sexuelle Grenze. Von Ost-Berlin kämpft sich Hedwig auf der Suche nach dem Ursprung der Liebe bis in die Vereinigten Staaten durch. Mit allen Wassern gewaschen und weiß Gott nicht auf den Mund gefallen, stellt sie sich jeder Herausforderung, die das Leben ihr mal so eben vor die Füße wirft. Findet sie, was sie sucht? – Oder, was sucht sie eigentlich? Eine gewagte Lebensreise, die Respekt einflößt. Aufführungen am 13. und 14. November um 23 Uhr.

„HALPERN & JOHNSON“ Szenische Lesung mit Udo Samel und Gerd Wameling von Lionel Goldstein. Zwei Männer, ein Grab, eine Parkbank und eine Ehe, die neu erzählt werden muss: Lionel Goldsteins Stück HALPERN & JOHNSON ist ein intensives Kammerspiel über zwei Menschen, die, ohne einander zu kennen, ein Leben lang verbunden waren. In pointierten Dialogen balanciert dieses "well-made-play" auf dem schmalen Grat zwischen Drama und Komödie. Am Anfang steht eine Beerdigung, am Ende vielleicht der Beginn einer Freundschaft. Zwei grundverschiedene Männer, die sich unter anderen Umständen wenig zu sagen gehabt hätten, finden sich nun verbunden durch eine Frau, Florence. Sie war beiden Jahrzehnte lang innig zugetan. Zunächst geraten sie heftig aneinander, wobei ihre unterschiedlichen Charaktere nicht gerade mildernd auf den Konflikt wirken. Doch allmählich gelangen die beiden zu der Erkenntnis, dass sie einander wenig vorzuwerfen haben. Und so kann die Zuneigung zu einem geliebten Menschen, die sie teilen, auch die Basis für eine Zuneigung zueinander werden. Auf diesem Drahtseil der Emotionen über das Doppelleben einer Frau balancierten zuerst Laurence Olivier und Jackie Gleason, die die grandiosen Paraderollen 1983 in einem TV-Film spielten. Das Stück für zwei schauspielerische Hochkaräter wurde auch als Theaterfassung weltweit aufgeführt. Im deutschsprachigen Raum wurde es erst 2008 entdeckt. Nun können die Zuschauer dieses erbitterte Wortduell, ausgetragen von Udo Samel und Gerd Wameling, im Renaissance-Theater erleben. Aufführung am 29. November um 18 Uhr.

Im SCHLOSSPARK-THEATER: (Schloßstr. 48)        *)  *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

„Zwei wie Bonnie und Clyde“ ...denn sie wissen nicht, wo sie sind! Komödie von Tom Müller & Sabine Misiorny. Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, Heirat in Las Vegas, Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven.

Weitere Versuche sowie zahlreiche Zwischenfälle und Verwicklungen später sind Manni und Chantal noch nicht viel weiter – ob es hier wohl noch irgendwann zu einem Happy End kommen wird? Die Tücke liegt im Detail. Aufführungen am 17., 19. und 25. November um 20 Uhr.

Im MAXIM GORKI THEATER: (Am Festungsgraben - gegenüber der Staatsoper)*                                                                  *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

„State of Emergency“ Für dieses Projekt begibt sich Yael Ronen mit dem Ensemble auf eine Recherchereise ins Unwägbare und Ungewisse der Krise, die wir gerade alle erleben. Die zwei Monate »lock down« sind eine Abkürzung, ein Tor auf dem Weg in ein neues Land: Statt 40 Jahre durch die Wüste ziehen zu müssen, um ins irdische Paradies eines freieren und gleicheren Lebens eintreten zu dürfen, durchschreiten wir es. Auch auf die Gefahr hin, dass auf der anderen Seite des Tores eine neue Hölle wartet, die an vergangen geglaubte Faschismen erinnert. Unsere Suche beginnt am Nullpunkt des gegenwärtigen Nichtwissens. Ein Projekt von Yael Ronen & Ensemble. Mit: Knut Berger, Niels Bormann, Lea Draeger, Aysima Ergün, Tim Freudensprung, Orit Nahmias. Aufführungen am 17. und 18. November um 17 Uhr und um 20:30 Uhr.

„Berlin Oranienplatz“ Der letzte Tag des Sommers in Berlin. Morgengrauen. Can, angelehnt an sein Auto, raucht eine Zigarette und beobachtet gedankenverloren die JVA Tegel. Er ist so alt wie sein Oldtimer, ein Mercedes 230E, Baujahr 1982. Das ist also alles, was von seinem erfolgreichen Geschäftsleben übrig geblieben ist.  Can, das Kind von Arbeitereltern aus Kreuzberg, hat mit Fälschungen von Designerkleidung und Markenuhren das große Geld gemacht. Eigentlich müsste er jetzt den Preis dafür zahlen. Aber dafür ist er nicht der Typ. Can will am nächsten Morgen, statt fünf Jahre ins Gefängnis zu gehen, nach Istanbul fliegen. Für immer. Berlin Oranienplatz erzählt vom letzten Tag eines jungen Mannes in Berlin, der die Menschen und Orte besucht, die er zurückgelassen und vergessen hat bei dem Versuch, der Schicht seiner Eltern zu entkommen. Die mittlerweile arbeitslosen Eltern, die Ex-Freundin, Kindheitsfreunde, ein Friedhof, ein Fußballkäfig, eine Hinterhofmoschee, eine Telefonfabrik – Can will sich still von seinem Berlin verabschieden, das ihn zu dem gemacht hat, der er ist. Aber langsam merkt er, dass die Stadt, die er zurücklassen will, eine andere geworden ist als das Berlin in seinen Erinnerungen. Die Bilder der Vergangenheit machen ihm eines klar, so wie in einem Gedicht von Kavafis: Egal wo du hingehst, diese Stadt wird mit dir kommen!  90 Jahre nach dem Erscheinen Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz schreibt Hakan Savaş Mican mit Berlin Oranienplatz eine Hommage an das zeitgenössische Berlin. Text und Regie: Hakan Savas Mican. Mit: Emre Aksızoğlu, Anastasia Gubareva, Sema Poyraz, Taner Şahintürk, Falilou Seck, Sesede Terziyan. Livemusik: Lukas Fröhlich, Peer Neumann, Lizzy Scharnofske, Natalie Plöger. Aufführungen am 19. und 20. November um 17 Uhr und um 20:30 Uhr/am 23. November um 19:30 Uhr.

„Schwarzer Block“ von Kevin Rittberger. Es ist ein Stück über Antifaschismus als Sisyphos-Projekt, über 100 Jahre Geschichte linker Militanz als Versuch, den Naziterror zu verhindern, über den Widerspruch von Emanzipation und Gruppe. Als Protagonist*in für Theater scheint der Schwarze Block nicht besonders geeignet: Er ist ein Warnsystem auf prekärem Posten und will nicht erkannt, sondern gehört werden, er gibt keine Interviews und der angeregte Dialog ist nicht in erster Linie seine Kommunikationsform. Doch weil der Block kein Block ist, sondern eine sich selbst befragende Formierung von Widerstand, drängt er hier auf eine Bühne, eine Bewegung im Raum, die Konflikte aufbrechen lässt. Kevin Rittberger hat anderthalb Jahre lang die Geschichte des antifaschistischen Kampfes in Deutschland recherchiert, Archive gesichtet, Interviews geführt, Aktivist*innen getroffen und sich durch Neonazi-»Literatur« gequält. Aus dem Material ist ein mehrstimmiges dramatisches Gedicht entstanden, in dem die Geister der antifaschistischen Geschichte ihre Enterhaken in die Gegenwart werfen und andersrum. Mit 15 Schauspieler*innen sucht Sebastian Nübling nach dem »Wir« auf Abstand im Container und auf der Großen Bühne des Gorki. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, politische Aktion in den abstrakten Theaterraum zu übertragen. Regie: Sebastian Nübling. Mit: Maryam Abu Khaled, Mazen Aljubbeh, Yusuf Çelik, Karim Daoud, Dominic Hartmann, Kinan Hmeidan, Svenja Liesau, Vidina Popov, Aram Tafreshian u.a.

Aufführungen am 21. November um 19:30 Uhr/am 22. November um 18 Uhr.

In den KAMMERSPIELEN des Deutschen Theaters: (Schumannstr. 13) *)      *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

„Ugly Duckling“ von Bastian Kraft nach Hans Christian Andersen "Ich träumte nie von soviel Glück, als ich noch das hässliche kleine Entlein war."In den Märchen von Hans Christian Andersen stößt man immer wieder auf Transformationen: Die kleine Meerjungfrau verwandelt sich in einen Menschen, das hässliche Entlein in einen stolzen Schwan. Dass es sich bei diesen Verwandlungen auch um ein maskiertes Spiel mit Geschlechtlichkeit und Sexualität handelt, ist Ausgangspunkt für ein Projekt, das Andersens Märchen den Biografien von Berliner Dragqueens gegenüberstellt. Diese Protagonistinnen des urbanen Nachtlebens machen das Spiel mit Geschlechterrollen zum befreienden Spektakel. Dabei bewegen sie sich an der schillernden Grenze zwischen schamloser Selbstdarstellung und subkulturellem Sendungsbewusstsein.

Die Transformation mittels Schminke und Perücken nämlich produziert nicht nur ein neues Ich, sondern damit auch ein neues Selbstbewusstsein. Die so erschaffene Kunstfigur ist der stolze Schwan, in dessen Gestalt sich das hässliche Entlein der Welt stellen kann. Aufführung am 3. und 9. November um 20 Uhr/am 4. November um 20:30 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„Zdeněk Adamec“ von Peter Handke. "Eine weiträumige Szene, mit Öffnungen nach allen Seiten", ein unbestimmbarer Ort. Vielleicht die spanische Provinz Avila, vielleicht Humpolec in Böhmen. "Zeit: jetzt oder sonstwann". Passanten, einzeln und in Grüppchen, sich nach und nach zerstreuend. "Doch nein: einige von uns sind auf dem Plan geblieben, im Abstand zueinander, einzeln, ein jeder für sich". Es wird Abend, dann Nacht. Mit dieser Stimmungslandschaft beginnt Peter Handkes neues Stück. Im Zentrum des Gesprächs, das sich zwischen den Übriggebliebenen entspinnt, steht ein Drama, das bereits stattgefunden hat: Im März 2003 übergießt sich der 18-jährige Zdeněk Adamec auf dem Wenzelsplatz in Prag mit fünf Litern Benzin und entzündet dann ein Streichholz. Einige der Figuren haben recherchiert, kennen Gerüchte und Fakten aus dem Leben des jungen Selbstmörders. Andere schweifen ab. "Mit wahren Begebenheiten könnt ihr mich jagen", sagt einer. "Schaut, das Rot der Kirschen", eine andere. Leicht und schwebend erzählt Peter Handkes neues Stück von einem Titelhelden, der keiner ist: An einem Nicht-Ort, aus einer Nicht-Zeit heraus entsteht die Nicht-Geschichte eines Vergessenen. Was kann man wissen über einen Menschen? Was brennt sich ein und was bleibt ohne jede Spur? Handkes Figuren sind Menschen, die mit ihren Fragen, Behauptungen, Andeutungen oft spöttisch und ironisch um das Rätsel eines Menschen kreisen, das sie in Wirklichkeit beunruhigt und berührt. Aufführungen am 5. und 27. November um 20:30 Uhr/am 6. November um 19:30 Uhr/

am 28. und 29. November um 20 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„Hitlers Ziege und die Hämorrhoiden des Königs“ von Rosa von Praunheim. Treffen sich zwei Schauspieler – und nehmen die aktuelle politische Großwetterlage zum Anlass für einen wilden und sehr musikalischen Ritt durch die deutsche Geschichte. Wo sich Hitler und Friedrich der Große begegnen kommen die allerintimsten Fragen auf den Tisch: Fragen nach der Verdauung genauso wie Fragen nach Deutschlands Zukunft. Die politische Farce des Autors und Filmemachers Rosa von Praunheim ist eins der drei Gewinnerstücke der Autoren(theater)tage 2020. Gemeinsam mit zwei spiel- und singwütigen Darstellern bringt der Autor das Stück in Eigenregie zur Uraufführung. Scharfzüngig und böse, grell und komisch. Deutsches Theater. Aufführungen am 7. November um 19 Uhr/am 8. November um 20 Uhr.

Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

Im DEUTSCHEN THEATER: (Schumannstr. 13) *)         *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

„Don Quijote“ von Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes. In der Übersetzung von Susanne Lange. Nach der Lektüre unzähliger Ritterromane ernennt sich ein verarmter Junker selbst zu Don Quijote von La Mancha und überträgt sich die ehrenvolle Aufgabe, seine Mitmenschen gegen das Böse zu verteidigen. Er nennt seinen alten Gaul wohlklingend Rocinante, findet im nur scheinbar naiven Sancho Panza einen treuen Knappen und besteht Heldentaten, um Ruhm zu erlangen und ein einfaches Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken. Doch die Schlachten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote von Sancho Panza alsbald einen Beinamen erhält: Der Ritter von der traurigen Gestalt. Aufführung am 4. November um 19:30 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„SOPHIE ROIS FÄHRT GEGEN DIE WAND IM DT“ nach dem Roman Die Wand von Marlen Haushofer.

"Ich kann mir erlauben, die Wahrheit zu schreiben; alle, denen zuliebe ich mein Leben lang gelogen habe, sind tot."  Die Katastrophe kommt, weil wir sie träumen. Und wir träumen sie, weil wir sie fürchten und uns nach ihr sehnen. Wenn die Katastrophe eintritt, hören die peinigenden Phantasien auf. "Dass man weder empfinden noch denken darf, sondern handeln muss, ist die beste Therapie, wenn der Mensch an den Produkten des eigenen Vorstellungsvermögens irre wird." (Wolfgang Pohrt).

Aufführung am 8. November um 19 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„Maria Stuart“ von Friedrich Schiller. Maria Stuart, katholische Königin von Schottland, ist vor ihrem Volk geflohen, das ihr Auftragsmord an ihrem Gatten vorwirft. In England hofft sie bei ihrer Cousine, der protestantischen Königin Elisabeth, auf politisches Asyl, erhebt gleichzeitig aber Anspruch auf ihre Krone, als deren rechtmäßige Erbin sie sich sieht. Sie wird gefangen genommen und interniert, Befreiungsversuche von jungen Rettern schlagen fehl. Doch Marias Glanz strahlt auch aus dem Kerker heraus: Sie kann auf ihre treue Anhängerschaft zählen und weiß Frankreich an ihrer Seite. Nach mehreren vereitelten Mordanschlägen auf Königin Elisabeth, die ihr angelastet werden, soll sie hingerichtet werden. In Elisabeths Beraterstab gehen die Meinungen auseinander, ein Versöhnungsversuch in Form eines Aufeinandertreffens der beiden Königinnen scheitert grandios. Dennoch zögert Elisabeth das Todesurteil zu vollstrecken und fürchtet die Entscheidung in einem Duell, das keine Siegerin kennen wird. Friedrich Schillers Maria Stuart ist ein Ränkespiel im Geflecht von Politik, Religion, Liebe und Macht, dem alle Figuren unentrinnbar unterworfen sind. Er zeichnet ein Tableau von Mächtigen, die Verantwortung scheuen und an ihren Positionen ersticken. Und er zeigt sie als zutiefst menschliche Charaktere, die in ihrem Tun oder Nicht-Tun einsam, isoliert und unfrei immer wieder bei sich selbst landen. Sartre: "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Denn wenn er erst einmal in die Welt geworfen ist, dann ist er für alles verantwortlich, was er tut."

Aufführung am 10. November um 20 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„(Life on earth can be sweet) Donna“ von René Pollesch. Man kann die Menschen eigentlich einteilen in die Wegnehmer und in die Hinzufüger, sage ich mal. Wenn ich jetzt zum Beispiel einen einigermaßen strukturierten Beitrag, dass man die Bewohner dieses Planeten nicht unbedingt einteilen müsste in Menschen und Tiere ..., oder überhaupt darüber rede, was Tiere eigentlich alles imstande sind zu tun, fügen natürlich allerhand Leute sofort auch ihre Erfahrungen mit Tieren hinzu. Und wenn man dann sagt, das wird jetzt aber zu viel an Geschwafel, zu viel an Anekdoten, dann sind die, die das sagen, die Wegnehmer. Ja und die andern, die lassen das eben gelten, oder schließen diesen Schwall einfach nicht aus. Das Problem bei Tieren ist, dass jeder schon Erfahrungen mit ihnen gemacht hat, und wenn man anfängt, einigermaßen strukturiert über sie zu reden, über ihre Gewohnheiten, was sie mit uns gemeinsam haben, inwieweit sie uns ähneln, sieht man sich sofort mit Anekdoten konfrontiert. Ja, und wo ist da das Problem? Jaja, das waren jetzt genug Anekdoten, sagen dann die Wegnehmer, und „lasst uns doch mal unter kontrollierten Bedingungen im Labor echte Daten sammeln“.

Aufführung am 24. November um 20:30 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

„Der Zauberberg“ nach Thomas Mann. "Was ist die Zeit?", unter diese Leitfrage stellt Sebastian Hartmann seine Adaption des Zauberbergs von Thomas Mann.  "Ein Geheimnis," schreibt dieser, "wesenlos und allmächtig. Eine Bedingung der Erscheinungswelt, eine Bewegung, verkoppelt und vermengt dem Dasein der Körper im Raum und ihrer Bewegung. Wäre aber keine Zeit, wenn keine Bewegung wäre? Keine Bewegung, wenn keine Zeit? Ist die Zeit eine Funktion des Raumes? Oder umgekehrt? Oder sind beide identisch? Die Zeit ist identisch, sie hat verbale Beschaffenheit, sie ‚zeitigt’. Was zeitigt sie denn? Veränderung! Jetzt ist nicht Damals, Hier nicht Dort, denn zwischen beiden liegt Bewegung. Da aber die Bewegung, an der man die Zeit misst, kreisläufig ist, in sich selber beschlossen, so ist das eine Bewegung und Veränderung, die man fast ebensogut als Ruhe und Stillstand bezeichnen könnte; denn das Damals wiederholt sich beständig im Jetzt, das Dort im Hier. Da ferner eine endliche Zeit und ein begrenzter Raum auch mit der verzweifeltsten Anstrengung nicht vorgestellt werden können, so hat man sich entschlossen, Zeit und Raum als ewig und unendlich zu 'denken', in der Meinung offenbar, dies gelinge, wenn nicht recht gut, so doch etwas besser. Bedeutet aber nicht die Statuierung des Ewigen und Unendlichen die logisch-rechnerische Vernichtung alles Begrenzten und Endlichen, seine verhältnismäßige Reduzierung auf Null? Ist im Ewigen ein Nacheinander möglich, im Unendlichen ein Nebeneinander?"

Aufführung am 28. November um 19 Uhr. Maskenpflicht besteht ab Betreten des Hauses, auch während der Vorstellung.

Im KLEINEN THEATER: (Südwestkorso 64) *)    *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

Die Rechnung Komödie von Clément Michel. Regie: Karin Bares Mit: Oliver Dupont u.a. Ein Männerwochenende beginnt mit einem

ausgiebigen Abendessen und einer Menge Wein. Axel bezahlt am Ende des Abends überschwänglich und großzügig die Zeche für alle drei

Freunde. Am nächsten Tag jedoch bereut er seine Entscheidung und fordert seine Freunde auf, sich an der Rechnung zu beteiligen und ihm

je ein Drittel zurückzuzahlen. Von diesem Zeitpunkt an werden die Karten in ihrer langjährigen Freundschaft neu gemischt. Das Treffen

entwickelt sich zu einer vollumfänglichen Abrechnung im buchhalterisch besten Sinne der Generation 45+, bei dem jeder Fehler gegen jeden

Mangel, und jeder Betrug mit einem gekonnten Gegenschlag verrechnet wird. Um wen und was geht es am Ende eigentlich?

Aufführungen am 1. November um 18 Uhr/am 11. und 12. November um 20 Uhr.

„Alte Liebe“ Nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder. Regie Karin Bares. Mit: Gudrun Gabriel und Martin Gelzer. Alte Liebe rostet nicht, so sagt man. Heidenreich und Schroeder schreiben in leichten, ironischen und bewegenden Dialogen die Geschichte eines Ehepaars. Über 30 Jahre Ehe sind an Lore und Harry nicht spurlos vorüber gegangen. Lores lebenslange Leidenschaft für die Literatur und die Dichter droht zu verblassen und sie sieht sich mit Schrecken als zukünftige Rentnerin neben dem Rentner. Den frisch pensionierten Harry zieht es unterdessen in seinen Garten. Beide sehen sich an einem Scheideweg: entweder werden sie jetzt ein Paar, das aus Gewohnheit zusammen lebt oder sie nutzen die Chance auf einen zweiten Frühling. Einig sind sie sich nur darin, dass sie ihre gemeinsame Tochter, die gerade zum dritten Mal heiratet, nicht mehr verstehen. Was haben sie falsch gemacht? Was ist richtig? Was ist wichtig? Ist es so, dass einem im Leben der schleichende Verrat von Idealen nicht erspart bleibt? Ist es feige zu hoffen, dass man selbst zuerst geht? Die Brücke zwischen ihren immer wieder auseinander driftenden Lebensgefühlen ist schließlich die unverbrüchliche gegenseitige Wertschätzung und Zuneigung, die Liebe!

Aufführungen am 4. und 6. November um 20 Uhr.

„Heine get‘s the Groove“ Ein szenisches Heine-Konzert. Von und mit Uwe Neumann und Ian Melrose (Gitarre). Die Texte von Heinrich Heine sind fast zwei Jahrhunderte alt und doch wirken sie frisch, modern und erstaunlich nah dran an unserem heutigen Lebensgefühl. In der Zusammenarbeit zwischen einem Schauspieler und einem Musiker sind daraus Stücke entstanden, vom Kunstlied über Chanson und Weltmusik bis hin zum Blues und Rap(!). Dazwischen werden in kleinen szenischen Skizzen immer wieder die wichtigen Stationen aus dem Leben Heinrich Heines erzählt und gespielt, die meisten Texte stammen aus seiner funkelnden Prosa – die neun Jahre, die der kranke Heine in Paris als Pflegefall verbringen musste und es dort seiner furchtbaren Leidenszeit zum Trotz zu einer unglaublichen Kreativität brachte, werden dabei eine besondere Rolle einnehmen. Aufführung am 7. November um 20 Uhr.

„Switzerland“ von Joanna Murray-Smith. Mit: Birge Schade und Arne Gottschling. Patricia Highsmith, die amerikanische Autorin, die berühmt wurde durch ihre Geschichten um den attraktiven und amoralischen Mörder Tom Ripley, hat sich nach Jahren in Frankreich in ein kleines abgelegenes Schweizer Bergdorf zurückgezogen. Eines Tages steht ein junger ehrgeiziger Verlagsangestellter vor ihrer Tür, um sie zu überreden, einen neuen Ripley-Roman zu schreiben. Erst will sie ihn abwimmeln, aber dann fängt sie an, ihn amüsant zu finden. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel, bei dem irgendwann nicht mehr klar ist, wer die Katze und wer die Maus ist. Joanna Murray-Smith ist gegenwärtig die erfolgsreichste australische Autorin, deren Stücke weltweit gespielt werden und sowohl national als auch international mit Preisen ausgezeichnet sind. Zu den in Deutschland bekanntesten gehören „In allen Ehren“ und „Zorn“, die bereits in Berlin und Potsdam gezeigt wurden.

Aufführungen am 26., 27. und 28. November um 20 Uhr/am 29. November um 18 Uhr.

Ermäßigter Preis: 17,50 EURO

WEITERE AUFFÜHRUNGEN MIT SONDERPREISEN,

DIE WAHLWEISE AUCH AUF IHR ANRECHT GEBUCHT WERDEN KÖNNEN

Im WINTERGARTEN: (Potsdamer Str. 96)      *)   *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

Golden Years - Die 20er Jahre Varieté Revue No. 2

Nach dem fulminanten Erfolg von „20 20 – Die 20er Jahre Varieté Revue“ kommen nun die GOLDEN YEARS ins Wintergarten Varieté Berlin und bieten einen schillernden Abend im Gestern und Heute. Zu den Protagonisten der neuen Show gehören renommierte Zirkus-Stars und talentierte Newcomer genauso wie Urgesteine der Berliner Kleinkunstszene. Der Mix aus Persönlichkeit und Können steht im Zentrum der Show, dessen Künstler sicher auch im Wintergarten der 20er Jahre das Berliner Publikum begeistert hätten. Besonderes Augenmerk hat Regisseur Rodrigue Funke auf die Auswahl starker Frauen gelegt. Die neuen Frauenbilder der „alten“ 20er Jahre und ihr Kampf um Gleichberechtigung sind als Thema auch heute noch relevant und spiegeln sich in den wunderbaren Künstlerinnen von GOLDEN YEARS wieder. Nicht nur die Bühne, sondern das gesamte Ambiente des Hauses hat sich formvollendet in ein perfektes Etablissement der 1920er Jahre verwandelt. Der Clou: Das gesamte Theater vom Eingang über Foyer und Toiletten bis hin zur Bühne – und alle, Personal wie Publikum, sind Bestandteil der Szenerie und des Spektakels. Aufführungen am 1. und 22. November um 18 Uhr/am 12., 18. und 25. November um 20 Uhr.

Ermäßigter Preis: 40,- Euro. Die Platzierung erfolgt an Tischen mit bis zu 6 Personen.

In der Komödie im Schiller Theater: (Bismarckstr. 110)                    *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

„Gayle Tufts – Wieder da!“ Nichts kann sie aufhalten! Die deutsch-amerikanische SUPERWOMAN kämpft mit großer Stimme und viel Gefühl für mehr Menschlichkeit, Frauenpower und die Möglichkeit, endlich wieder das Geld für die Miete zu verdienen. Alle Schubladen sind aufgeräumt, alle Tränen vergossen. Jetzt ist wieder Zeit für Comedy, Wortwitz, Musik und amerikanische Entertainment-Qualitäten. Gayle Tufts zeigt mit Haltung und Herz einen Weg aus der Krise. Sie singt alle Lieder, die jetzt nicht mehr gesungen werden dürfen und verbringt die Zeit der Pandemie in keinem Land lieber, als in ihrer neuen Heimat Deutschland. Denn hier regiert eine Wissenschaftlerin und kein Reality TV-Star. Die passende Musik dazu kommt von ihrem kongenialen Pianisten, Komponisten und ostdeutschen Bühnenpartner for Life, Marian Lux. Erleben sie die beste Entertainerin der Deutschen Comedy-Szene an der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater, wenn sie laut und deutlich klar macht: ich bin WIEDER DA!

Aufführungen am 10., 12., 17., 18., 19. und 20. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PK I: 34,- EURO/ PK II: 24.- EURO.

TIPI AM KANZLERAMT: (Große Querallee, Berlin-Tiergarten)     *)                *) Gastkartenzuschlag 2,50 EURO

„Siegfried & Joy“ Lass Vegas! - Die Zaubershow. Sensationelle Illusionskunst, verpackt in eine Explosion aus Glitzer, Spaß und Tigerfell – damit begeistern Siegfried & Joy immer wieder: Für ihre preisgekrönte Debütshow wurden sie nicht nur in unzähligen Theatern und auf Festivals gefeiert, auch die Presse ist sich nach dem kometenhaften Aufstieg des Magic Duos einig: „Wer braucht da schon Las Vegas?“. Aufgeladen mit der angestauten Euphorie der letzten Monate, stürmen die so gekrönten Königstiger der Zauberszene nun endlich wieder die Bühne und präsentieren ihre brandneue Show im Las Vegas von Berlin – dem TIPI AM KANZLERAMT: Dort versprühen die New „Superstars of Magic“ Abend für Abend mit neuen Tricks und verrückten Stories die maximale Ladung Charme, Zauberei und Wortwitz – bis auch das staubigste Klischee der Zaubershow in einer Glitzerwolke verschwindet. Das Markenzeichen der beiden bleiben abstruse Geschichten mit verblüffendem Ausgang, die beweisen: Hier sind längst nicht mehr zwei charmante Zauberlehrlinge am Werk, sondern echte Meister ihres Fachs – welches Siegfried & Joy immer wieder auf den Kopf stellen, um stets neue Funken zu schlagen. Die beiden haben sich gefunden, sind füreinander gemacht: Wer Siegfried & Joy einmal zusammen auf der Bühne erlebt hat, glaubt definitiv an Magie – an die Magie funkelnder Unterhaltung.

Lass Vegas! – Die Zaubershow. Aufführungen am 1., 8. und 29. November um 19 Uhr/am., 3., 4., 10., 15., 24., 25. und 26. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PK I: 30,- / PK II: 26,- /PK III: 18,-EURO.

Aufführungen am 13., 14., 27.  und 28. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PK I: 35,- / PK II: 29,50 /PK III: 22,-EURO.

„The Capital Dance Orchestra - Berlin, Du coole Sau“ The Capital Dance Orchestra präsentiert eine musikalische Zeitreise durch die einzigartige Atmosphäre dieser unvergleichlichen Stadt und den Glanz und Glamour der legendären Berliner Tanzpaläste. Mit amerikanischer, russischer, jiddischer, französischer, englischer und natürlich auch deutscher Musik bringt das Orchester nun an einem Konzertabend alle bedeutenden musikalischen und kulturellen Einflüsse der letzten 100 Jahre auf die Bühne. Von Swing bis Techno, von Marlene Dietrich bis Seeed schlagen sie eine Brücke von der goldenen Zeit in die Gegenwart. Aufführung am 6. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PK I: 49,- / PK II: 44,- /PK III: 36,-EURO.

„Dominik Wagner & Freunde - Dominik findet's lustig“ Musik-Comedy-Kabarett Dominik Wagner (Ass-Dur) lädt zu einem launigen Musikabend mit seiner Band. Jeder seiner Gäste darf, nein muss, einen musikalischen Beitrag leisten. Auch das Publikum bleibt nicht ungehört... Stand-Upper an der Blockflöte, singende Polit-Kabarettisten und steppende Poetry Slammer – an diesem Abend ist alles möglich. Aufführung am 16. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PK I: 40,- / PK II: 35,- /PK III: 27,-EURO.

„Carrington-Brown – TURNADOT“   Turnadot - Eine Brexit-Operette. Musik-Comedy. Cellistin Carrie Puddleton und Sänger Lawrence Longstaff sind die beiden einzigen Mitglieder der Royal Imperial Victorian Opera Company aus good old England, die es geschafft haben, europäisches Festland zu erreichen, bevor man hinter ihnen die Schotten dicht machte. Der Brexit fordert eben seine Opfer! Die beiden sehen sich deshalb mit der Mammutaufgabe konfrontiert, zu zweit Puccinis große Oper „Turandot“ zur Aufführung zu bringen. Ein Ding der Unmöglichkeit, möchte man meinen. Dass dabei einiges schieflaufen wird, ist vorprogrammiert. So verdrehen sie nicht nur den Namen der Titelfigur, sondern werfen auch flugs ein paar Handlungsstränge durcheinander. Merkwürdig nur, dass die Protagonisten der Oper dabei verblüffend an Aktualität gewinnen... Aufführungen am 17. und 18. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PK I: 45,- / PK II: 40,- /PK III: 32,-EURO.

Feste Tischplätze mit freier Platzwahl am Tisch/ Sonntags Spezialedition 70 Min. ohne Pause/ Einlass und Restauration 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn, bei Shows um 21.30 Uhr 60 Minuten vorher.

Im THEATER IM KELLER: (Weserstr. 211)

TRAVESTIE IM KIEZ – Großstadtgeflüster. 05. November - 19. Dezember 2020 immer Donnerstags bis Samstags um 20:30 Uhr

Ermäßigter Preis: € 28,- Euro

Im WINTERGARTEN: (Potsdamer Str. 96)     **)        **) Gastkarten ohne Zuschlag

„Zimt und Zauber“ Die Geschichte vom armen, kleinen Waisenkind, welches nichts außer einem Stück Brot besitzt, hat wohl so Manchen schon gerührt. Das Kind geht in die große Welt hinaus und verschenkt unterwegs nicht nur sein Brot, sondern auch das Mützchen, Leibchen, Röckchen und Hemdchen an Arme. Wie es im Märchen so ist, fallen als Belohnung für diese Selbstlosigkeit die Sterne als Silbertaler vom Nachthimmel. Dieses schöne Märchen nach Motiven der Brüder Grimm, neu von Bijan Azadian erzählt und in die heutige Zeit versetzt, wird im Wintergarten phantastisch mit jungen Artisten*innen und vier Hauptdarstellern*innen umgesetzt.  Über 30 Nachwuchsartisten*innen des Berliner Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI von seinem Marzahner Standort „Springling“ verzaubern mit ihren atemberaubenden artistischen Fähigkeiten. Sie verblüffen das Publikum jedes Jahr aufs Neue und entführen aus dem Alltag in eine traumhafte Welt. Aufführungen am 22. November um 14 Uhr/am 29. November um 11 Uhr und um 14.00 Uhr. Ermäßigte Preise: Kinder: 28,- Euro; Erwachsene: 34,- Euro.

Die Platzierung erfolgt an Tischen mit bis zu 6 Personen.

„IKENNA sings Whitney Houston's Greatest Hits“ Live in Concert with Band. Sie ist das Whitney Houston-Double überhaupt - selbst CNN hat den waschechten Schöneberger bereits mit dem US-amerikanischen Original verwechselt. Nun tritt Ikenna wieder in Berlin auf und singt im Wintergarten live (!) die Songs einer der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten – ein Superstar in den Achtzigern, eine Soul-Diva in den Neunzigern und eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Zusätzlich zu den Songs von Whitney Houston erwarten das Publikum auch die schönsten Hits großer Pop-Diven wie Barbara Streisand, Anastacia und Sade. Aufführung am 24. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PKI 32,-/PKII 27,-/PKIII 22,- Euro. Die Platzierung erfolgt an Tischen mit bis zu 6 Personen.

„Ein Rätselhafter Schimmer“ - Die Wilden Zwanziger in einer poetischen Amüsier-Schau. Künstler trifft Trio. Mit Live-Zeichnungen und Chansons von Marlene Dietrich, Friedrich Hollaender, der Dreigroschenoper bis hin zu den Comedian Harmonists nehmen Robert Nippoldt und das Trio Größenwahn Sie mit auf eine bild- und tongewaltige Zeitreise. Eine lockende Stimme, ein flotter Bass, ein swingendes Klavier. Das ist Musik, zu der die Füße tanzen wollen – so auch die Pinsel! Und das tun sie tatsächlich: Live vor den Augen der verblüfften Zuschauer zaubern sie im Takt ein ebenfalls ausgelassen tanzendes Paar auf die weiße Leinwand. Die Pinsel werden virtuos geführt von Robert Nippoldt und sind nicht die einzigen Zeichenwerkzeuge, die in diesem besonderen Zusammen- spiel von Musik und Kunst ihren Auftritt haben. Mit Kreide, Bleistift und Tusche erleben in wenigen Augenblicken die Stars der Weimarer Republik eine Wiederauferstehung und die Gedächtniskirche bekommt ihr Dach zurück. Dank Kamera und Groß-Projektion sind die Zuschauer ganz nah dran – an jedem Strich, den die Künstlerhand mit lässiger Eleganz zu Papier bringt. Aufführung am 30. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: PKI 36,50/PKII 31,-/PKIII 25,50 Euro.

Die Platzierung erfolgt an Tischen mit bis zu 6 Personen.

In der VAGANTEN-BÜHNE: (Kantstr. 12 A)      **)    **) Gastkarten ohne Zuschlag

„AMERIKA – DER VERSCHOLLENE“ Schauspiel nach dem Roman von Franz Kafka mit Urs Fabian Winiger. Regie, Ausstattung, Bühnenfassung: Lars Georg Vogel. AMERIKA ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch den Göttern und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Sein Aufenthalt wird zur Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten.

Kafka ahnte bereits vor 100 Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht sowie die Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit sind seine zentralen Themen. Aufführungen am 5. und 21. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 18,- Euro.

„ALL IN ODER SIE LÜGEN“ Eine Stückentwicklung von und mit Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen.

Haben Sie gelesen? Da hat sich so ein Kerl eine Bundeswehruniform second hand zusammengekauft, einen Notstand behauptet, sich Zugang zum Rathaus verschafft und die Kasse beschlagnahmt – aber darum soll es gar nicht gehen. Wo ist der Beginn einer Lüge? Was heißt es, authentisch zu sein? Ist das eine Stärke? Und sind drei Schauspieler*innen die richtigen Ansprechpersonen für diese Fragen?

Aufführungen am 6. und 26. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 15,- Euro.

„AM BERG STEHEN“ von Agglo Nord. Mit Urs Stämpfli. Regie: Marion Tuor. „Am Berg stehen“ von dem Erzählkollektiv AGGLO NORD ist ein Einpersonenstück über Familie und Heimat, ohne Kitsch und Folklore, über Einen, der weggegangen ist und nicht ganz freiwillig wiederkommt. Es erzählt mal zärtlich, mal brutal vom Abschiednehmen-Müssen von einem dementen Vater, von Baggerunfällen und davon, wie man aus all dem ein Theaterstück macht. Es spielt dabei geschickt mit autobiografischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material. Aufführungen am 7. und 20. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 18,- Euro.

„Scherben“ Arthur Miller. Neuinszenierung!, Gastspiel im Rahmen der Jüdischen Kulturtage. Regie: Britta Shulamit Jakobi. Mit Britta Shulamit Jakobi, Chirstine Rollar, Carlos Garcia Piedra, Hanno Dinger. Das Spätwerk von Arthur Miller setzt sich mit dem Konflikt der jüdischen Bevölkerung in Übersee und der Judenverfolgung durch die Nazis in Europa auseinander. Das Stück spielt in Brooklyn 1938. Philipp nimmt an, dass die geheimnisvolle Lähmung seiner jüdischen Frau mit dem Schrecken der Novemberpogrome zusammenhängt. Es steht allerdings die Frage im Raum, ob die Krankheit nicht mit der zwiespältigen Haltung Phillips zum Judentum und der langweiligen, bitteren 20-jährigen Ehe der beiden zusammenhängt. Harry, der ein pro Deutscher Idealist ist, verliebt sich in seine Patientin. Arthur Millers Stück zeigt, wie die Blindheit eines Menschen die Sicht eines anderen beeinflussen kann. Aufführung am 11. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 17,- Euro.

„Der Nazi & der Friseur“, von Edgar Hilsenrath. Mit Oliver Dupont und Andreas Klopp. Max Schulz, gelernter Friseur, macht in den 1930er Jahren Karriere in der SS. Als Wachmann eines Konzentrationslagers tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Schulfreund Itzig Finkelstein und dessen ganze Familie. In der Nachkriegszeit nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Palästina aus. Max Itzig, der Massenmörder, bringt es dort zum Untergrundkämpfer für den Staat Israel und zum geachteten Besitzer eines Friseursalons.

Aufführung am 13. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 18,- Euro.

„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ Cornelia Schönwald liest aus den Lebenserinnerungen der Gräfin von Maltzan. Maria Gräfin von Maltzan wurde als jüngstes von sieben Geschwistern in der schlesischen Herrschaft Militsch geboren. Nach dem Krieg reiste sie als Tierärztin mit Zirkusunternehmen durch die Lande, bis sie eine eigene Praxis in Berlin-Kreuzberg eröffnete. Sie starb 1997 in Berlin. Die Biografie dieser bedeutenden Frau ist vieles zugleich: ein Zeitdokument über die Lebensart adliger Familien, ein bewegendes Zeugnis für die Möglichkeiten des alltäglichen Widerstands im Nationalsozialismus und der Abenteuerbericht einer Frau, für die das Handeln nach eigenem Wissen und Gewissen oberste Priorität hatte und der auf der anderen Seite ihre vornehme Geburt und Konventionen nur wenig galten. Sie versteckte von den Nationalsozialisten verfolgte Menschen und verhalft ihnen zur Flucht. Im lakonischen, manchmal spöttischen Tonfall ihrer Memoiren offenbart sich die Rebellion als Grundgeste ihres gesamten Lebens, als Haltung und menschliche Verpflichtung.

Aufführung am 14. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 11,50 Euro.

„GLANZODERHARNISCH: Bevor es wieder Winter wird in Berlin“. Lesereihe mit Schauspielstudierenden der UdK und Ernst Busch. Gastspiel. Die Autoren präsentieren in der Vaganten Bühne an drei Abenden im November und Dezember Auszüge aus aktuellen Theatertexten in Zusammenarbeit mit Regie-Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Aufführungen am 19. und 27. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 11,50 Euro.

„EVENT“ von John Clancy. Premiere. Mit Philipp Wilhelmi. Regie & Ausstattung: Lars Georg Vogel. Ein Mann steht im gleißenden Licht auf der Bühne. Ein Schauspieler. Er spricht zu uns über sich, über die Zuschauer*innen und die Situation, in der er und sie sich befinden. Wer dachte, er wüsste, was das hier ist – Bühne, Schauspieler, das Publikum – der sieht sich womöglich getäuscht. Ist vielleicht doch alles ganz anders? John Clancys EVENT ist ein komischer und gleichzeitig zutiefst irritierender Monolog über die merkwürdige Veranstaltung, die wir „Theater“ nennen – und eine brillante Meditation über das, was uns die Bühne über unser Leben zu erzählen hat. Ein cleveres Stück Meta-Theater mit den denkbar einfachsten Mitteln, und genau aus dieser Simplizität wächst die enorme Überzeugungskraft. Im Idealfall verlässt das Publikum nach EVENT das Theater in der Überzeugung, seine Zeit verschwendet zu haben – ohne es zu bereuen.

Aufführung am 28. November um 20 Uhr. Ermäßigter Preis 18,- Euro.

Im KRIMINAL THEATER: (Palisadenstr. 48, im Umspannwerk Ost)                **) Gastkarten ohne Zuschlag

„Die Mausefalle, Der Kriminal-Klassiker von Agatha Christie. In London wird eine Frau ermordet. Der Täter ist flüchtig, die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. An diesem Tag eröffnen Mollie und Giles Ralston ihre kleine Pension Monkswell Manor. Sie erwarten ihre ersten vier Gäste, die bei starkem Schneefall nach und nach eintreffen. Die Spur des Londoner Frauenmörders führt direkt hierher. Das Gästehaus ist eine Mausefalle, in der nicht nur weitere Mordopfer, sondern auch der Mörder selbst gefangen sind. Jeder ist verdächtig, aber: wer ist das nächste Opfer, wer der Mörder? Aufführung am 1. und 29. November um 17 Uhr. Ermäßigte Preise: 30,- / 25,50 EURO.

„Der Seelenbrecher. Psychothriller des Bestsellerautors Sebastian Fitzek. Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den „Seelenbrecher“ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik in Berlin-Wannsee. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt... Aufführungen am 2. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: 33,- / 28,- EURO/am 12. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: 30,- / 25,50 EURO.

„Die Therapie“ Psychothriller von Sebastian Fitzek. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen spurlos. Es gibt keine Zeugen, eine Leiche wurde nie gefunden. Jahre später wird Viktor von einer Zeitschrift um ein Interview gebeten. Er zieht sich auf eine einsame Insel zurück, in der Hoffnung, dort endlich wieder zu sich finden und sich der Geschichte endgültig stellen zu können. Unerwartet bekommt er Besuch von der jungen Autorin Anna Spiegel, die unter Wahnvorstellungen leidet und ihn bittet, sie zu therapieren. Sie behauptet, Visionen von einem Mädchen zu haben, das spurlos verschwunden sei. In ihren Schilderungen gibt es deutliche Parallelen zu Josy. Haben ihre Halluzinationen etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun? Nach langem Zögern beginnt Viktor die Therapie mit Anna. Doch was er damit in Gang bringt, übertrifft seine schlimmsten Alpträume…

Aufführungen am 3. und 9. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: 30,- / 25,50 EURO.

„PASSAGIER 23“ nach dem Bestseller-Roman von Sebastian Fitzek. Für die Bühne bearbeitet von Christian Scholze. 23 sind es jedes Jahr weltweit, die während einer Reise mit einem Kreuzfahrtschiff verschwinden. 23, bei denen man nie erfährt, was passiert ist. Noch nie ist jemand zurückgekommen. Bis jetzt, bis auf Anouk, einem Mädchen, das vor einem halben Jahr mit seiner Mutter verschwand. Anouk, die wieder auftaucht. In ihrem Arm hält sie einen Teddybären. Und es ist nicht ihr eigener…

Aufführungen am 10., 11., 14., 18., 19., 23. und 30. November um 20 Uhr/am 14. November um 16 Uhr. Ermäßigte Preise: 33,- / 28,- EURO/am 15. November um 17 Uhr. Ermäßigte Preise: 30,- / 25,50 EURO.

„Der Tatortreiniger“ Drei Episoden aus der populären TV-Krimi-Serie von Mizzi Meyer. Ganz normale Jobs. Schotty säubert das blutverschmierte Badezimmer einer Wohnung, als es an der Tür klingelt. Es ist nicht etwa der Mörder, der zum Tatort zurückkehrt, sondern eine Prostituierte, die ihren Kunden aufsuchen will. Als sie erfährt, dass dieser ermordet wurde, will sie aus der Wohnung flüchten.  Es gelingt Schotty, sie zum Bleiben zu überreden. Fast sieht es so aus, als würden sie sogar Sex miteinander haben, denn beide halten sich aufgrund ihrer Jobs für abgebrüht. Letztlich entblättern sie nicht ihre Körper, sondern ihre Seelen… Über den Wolken. Eine Frau wurde von ihrem Ehemann mit einer Axt erschlagen. Viel Arbeit für den Tatortreiniger Schotty, der gerade mit seinem Nikotinentzug kämpft. Doch damit nicht genug der Widrigkeiten: der Mörder kommt zurück. Er trifft auf einen sehr schlecht gelaunten Schotty… Nicht über mein Sofa. Schotty wird in die Villa einer reichen Witwe gerufen. Hier ist ein Einbrecher ums Leben gekommen, als er auf der Flucht eine Treppe hinabstürzte. Das behauptet zumindest die alte Dame. Doch während Schotty seiner Arbeit nachgeht, findet er Beweise dafür, dass die Frau den Einbrecher kaltblütig mit einem Golfschläger getötet hat. Als Schotty ankündigt die Polizei zu rufen, versucht die alte Frau sein Schweigen mit einem Maserati zu erkaufen. Schottys Traumwagen… Aufführungen am 4., 5., 21., 26., 27. und 28. November um 20 Uhr/ am 21. und 28. November auch um 16 Uhr. Ermäßigte Preise: 33,- / 28,- EURO.

„Inspektor Campbells letzter Fall“ Kriminalkomödie von Saul O’Hara. Inspektor Campbell will nicht eher in den Ruhestand gehen, bevor er nicht zwei Fälle geklärt hat, die ihn bereits seit langem beschäftigen. Aber wie überführt man einen charmanten, cleveren sechsfachen Gattenmörder und eine raffinierte, verführerische sechsfache Gattenmörderin? Campbell findet den richtigen Dreh: Er bringt die beiden dazu, einander zu heiraten. Fortan wird der Zuschauer von dem Duell zweier Ebenbürtiger in Atem gehalten, die sich auf ihr tödliches Metier verstehen. In dieser turbulenten Kriminalkomödie stürzen Kronleuchter von der Decke, Pilzsuppen werden vergiftet und Leitern angesägt – und Inspektor Campbell zieht weiterhin geschickt die Fäden… Aufführungen am 6. und 20. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: 33,- / 28,- EURO.

„Arsen und Spitzenhäubchen Kriminalkomödie von Joseph Kesselring. Familie ist die Hölle. Provinz ist die Hölle. Joseph Kesselrings Arsen und Spitzenhäubchen handelt von einer Familie in der Provinz. Zur Personage gehören u.a. die beiden reizenden alten Damen Abby und Martha Brewster, ihr seelisch leicht desorientierter Neffe Teddy, der frustrierte Theaterkritiker Mortimer, zwei Berufsmörder, ein spätes Mädchen, ein Dorfpfarrer und alle sind sie irgendwie miteinander verwandt oder verschwägert. Die Handlung dieses Klassikers des Schwarzen Humors besteht im Wesentlichen darin, dass viele Leute versuchen, eine Menge Leichen durch ein Haus zu manövrieren, ohne es einander merken zu lassen. Das Arsen macht dem Zuschauer dabei keine Angst, es sind die Spitzenhäubchen, die ihn amüsiert das Fürchten lehren. Denn das Gruselige sind nicht die Mordtaten, sondern die entsetzliche Normalität und Biederkeit der Täter(innen), der Horror der kleinbürgerlichen Überschaubarkeit und dessen, was dahinter lauert. Aufführungen am 8. und 22. November 17. Uhr. Ermäßigte Preise: 30,- / 25,50 EURO.

„Ein Mord wird angekündigt“ Kriminalstück von Agatha Christie. Zwei entzückende, schrullige alte Tanten erfahren durch eine Annonce in der Zeitung, dass in ihrem Haus ein Mord stattfinden soll. Die neugierige Anteilnahme der Nachbarn nimmt mehr und mehr voyeuristische Züge an. Gott sei Dank nimmt sich Miss Marple des Falles an; aber auch sie kann nicht verhindern, dass nach einem Stromausfall die Leiche eines Mannes im Wohnzimmer liegt. Und dann wird auch noch Tante Dora vergiftet. Was soll Miss Marple davon halten? Aber dann entdeckt sie etwas Merkwürdiges…  „Ein Mord wird angekündigt“ ist der 40. Kriminalroman der britischen Erfolgsautorin Agatha Christie. Er erschien 1950 zum ersten Mal in Großbritannien. Aufführungen am 7. November um 16 und um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: 33,- / 28,- EURO /am 8. November um 17 Uhr. Ermäßigte Preise: 30,- / 25,50 EURO.

„Die zwölf Geschworenen“ Kriminalstück von Reginald Rose. Es ist der heißeste Tag des Jahres. Ein Gewitter liegt in der Luft. An diesem Tag findet der letzte Tag eines schwerwiegenden und an sich eindeutigen Mordprozesses mit schier erdrückender Beweislast statt: Ein 17jähriger aus einem Slumviertel hat im Streit seinen Vater mit einem extrem auffälligen Springmesser erstochen. Die Anklage präsentierte zwei glaubhafte Zeugen. Beide haben den Jugendlichen bei der Ausführung der Tat beobachtet und ihn kurz darauf wegrennen sehen. Reginald Roses Stück DIE ZWÖLF GESCHWORENEN setzt mit dem Ende der Verhandlung ein, als sich die Geschworenen zur Beratung zurückziehen. Wir lernen zwölf New Yorker Männer und Frauen völlig unterschiedlichen Charakters und Temperaments kennen, deren einzige Gemeinsamkeit es ist, bestimmt worden zu sein, in diesem Mordprozess einen einstimmigen Schiedsspruch zu fällen. In einem engen, von der Außenwelt abgeschlossenen Raum beraten sie darüber. Da der Fall eindeutig ist, wird mit einem raschen Ende der Sitzung gerechnet. Elf der Geschworen sind sich sofort einig: Der Angeklagte ist schuldig. Einer jedoch stellt sich gegen die Mehrheit: Er hat einen begründeten Zweifel und plädiert deshalb für nicht schuldig. Die Entscheidung über Leben und Tod eines Menschen ist ihm mindestens eine faire Diskussion wert. Das Unverständnis der Mitgeschworenen ist groß. Sie versuchen, den Zweifler mit mehr oder weniger stichhaltigen Argumenten von ihrem Schuldspruch zu überzeugen. Detailgenau werden noch einmal die Zeugenaussagen besprochen, die Tatwaffe erneut betrachtet, ebenso wie der Tatort-Plan und das Motiv. Und plötzlich, nach genauerer Analyse, scheinen die Beweise keineswegs mehr eindeutig. Die hitzigen Gemüter stoßen aufeinander, Reibereien, Streitigkeiten bestimmen die Diskussion. Die Atmosphäre im Raum ist zum Zerreißen gespannt. Doch nach und nach wird die Mauer der Vorurteile und schnellen Schlussfolgerungen brüchig… Wie hoch ist das Risiko, einen Unschuldigen hinrichten zu lassen?

Aufführung am 13. November um 20 Uhr. Ermäßigte Preise: 33,- / 28,- EURO.

Busfahrten: Messedamm: (Achtung: gegenüber IBIS Hotel und ZOB)

„Herrnhuter Sterne & Weihnachtsmarkt Bautzen“           Fr 27. November um 7:45 Uhr

Am 27. November öffnet der 637. Bautzener Wenzelsmarkt. Wussten Sie, dass der Markt damit der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist? Lassen Sie sich verzaubern von der Stimmung in der romantischen Altstadt. Preis: 48,- € inkl. Busfahrt, Reiseleitung, Besuch der Schauwerkstatt Herrnhuter Sterne mit Gelegenheit zum Einkauf, Weihnachtsmarkt Bautzen. Rückkunft ca. 20:00 Uhr.

„Weihnachtsmarkt Quedlinburg: Advent in den Höfen“   Sa 28. November um 9:30 Uhr

Dicke Mauern, winkelige Gassen und überall liegt Weihnachtszauber in der 1000jährigen Stadt! Die zahlreichen Innenhöfe der Altstadt öffnen ihre Pforten zum Weihnachtsmarkt. Lassen auch Sie sich verzaubern. Preis: 42,- € inkl. Busfahrt, Reiseleitung. Rückkunft ca. 20:30 Uhr.

„Gänsebraten, Alpakafarm und Weihnachtsmarkt Potsdam“        Mo 30. November um 11:40 Uhr

Genießen Sie bei Familie Große in der Schlemmerstube einen traditionellen Gänsebraten, wahlweise von der Brust oder Keule mit Rotkohl, Grünkohl, Kartoffeln und Klößen sowie einem Kompott zum Nachtisch. Gut gestärkt starten Sie zu einer Rundfahrt zur beliebten Alpaka-Farm. Bewundern Sie die hübschen Tiere. Im Hofladen können Sie Alpaka-Produkte käuflich erwerben. Zum Abschluss besuchen Sie den Weihnachtsmarkt in Potsdam, bevor Sie am Abend wieder Berlin erreichen. Preis: 68,-€ inkl. Busfahrt, Reiseleitung, Gänseessen (2-Gänge), Besuch der Alpaka-Farm, Besuch des Weihnachtsmarktes in Potsdam. Rückkunft ca. 20:00 Uhr.

„Nikolausfahrt: Große Weihnachtsgala im Landgestüt Neustadt Dosse“. So 6. Dezember um 09:40 Uhr

Besuchen Sie zunächst den liebevollen Weihnachtsmarkt im Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt. Um 14:00 Uhr beginnt dann die große weihnachtliche Pferdeshow. Sehen Sie anspruchsvolle Reitvorführungen, mutige Voltigierbilder, temperamentvolle „Ungarische-Post“, schnelle Rhythmen und anmutige Darbietungen im weihnachtlich festlichen Rahmen. Genießen Sie die wundervolle Stimmung. Die beste Kartenkategorie (PK 1) ist im Preis enthalten. Preis: 68,- € inkl. Busfahrt, Reiseleitung, Besuch des Weihnachtsmarktes der Neustädter Gestüte, Ticket Weihnachtsgala PK 1. Rückkunft ca. 19:00 Uhr.

DIE WÜHLMÄUSE: (Theodor-Heuss-Platz, Pommernallee 1) **)                                                                                                                                   **) Gastkarten ohne Zuschlag

„7 auf einen Streich“ Die Kabarett-Mix-Show. Corona-Edition (ohne Pause) Moderation: Der Tod. Gäste: Ole Lehmann, Erasmus Stein, Lisa Catena, Martin Fromme, Serkan Ates-Stein, Sertac Mutlu. Am 2. November um 18 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Stefan Danziger“ Dann isset halt so. Corona-Edition (ohne Pause). Manchmal ändern sich die Dinge im Leben, und man muss feststellen, dass man selbst gar nicht so wichtig ist, wie man dachte. Für Stefan Danziger ist dies ein befreiendes Gefühl. Er nimmt sich und seine Bedeutungslosigkeit auf die Schippe, angefangen bei ganz persönlichen alltäglichen Dingen bis hin zu weltgeschichtlichen Ereignissen, die vielleicht nur durch ein Scheitern möglich wurden. Am 3. November um 18 Uhr und um 20:30 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro

„Ingmar Stadelmann“ Verschissmus. Corona-Edition (ohne Pause). Mit seiner neuen Stand-up-Comedyshow „Verschissmus“ macht der in Sachsen-Anhalt geborene Ingmar Stadelmann konsequent da weiter, wo sein letztes Programm „Fressefreiheit“ aufgehört hat: Er verbindet seine explosionsartigen, oft politisch nicht korrekten Pointen mit Momenten des Innehaltens. Getreu seinem Motto „Lachen First, Gedanken Second!“ kommt man erst aus dem Lachen nicht heraus und dann aus dem Denken. Am 4. November um 18 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Wolfgang Trepper“ Live. Corona-Edition (ohne Pause). Wolfgang Trepper beherrscht die lauten, aber auch die ganz leisen Töne. So kann er sich herrlich aufregen, wird den Zuschauer/innen aber auch seine melancholische Seite präsentieren. Es wird gelacht und geweint!

Am 6. November um 18 Uhr und um 20:30 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Ingo Appelt“ Der Staats-Trainer Corona-Edition (ohne Pause). Der Comedian präsentiert sein neues Programm: Mehr Spaß war nie! Getreu seinem Motto „Ganz ohne Sauereien geht’s nicht“, fasst Appelt ungehemmt Themen an, die Andere beschämt links liegen lassen: Er findet überraschend simple Lösungen für die kompliziertesten Probleme, nimmt die schrägsten Trends unter die Lupe und die lächerlichsten Stars auf die Schippe. Am 7. und 8. November um 18 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Yves Macak“ R-zieher - Echt jetzt?! Corona-Edition (ohne Pause). Mit vollem Stimm- und vor allem Körpereinsatz berichtet Yves mitreißend und pointiert über den langen Weg vom Menschen zum Erzieher und lässt uns mit Lachtränen in den Augen hautnah nacherleben, wie sich der Berufsalltag in Kitas, Schulen und Jugendfreizeitheimen wirklich anfühlt. Am 9. November um 18 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Alfons“ Corona-Edition (ohne Pause). In seinem neuen Programm geht Alfons den fundamentalen Fragen der Menschheit nach: „Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, und gibt es dort auch genug Parkplätze?“ Ist das Ende der Menschheit schon in Sicht? Oder leuchtet da doch noch Licht am Ende des Tunnels? Und wenn, wenigstens eine Energiesparlampe? Am 11. November um 17:30 Uhr.  Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Frank Lüdecke“ Das Falsche muss nicht immer richtig sein! Corona-Edition (ohne Pause)In seinem brandaktuellen Programm stöbert Lü-decke die versteckten Zusammenhänge zwischen Klimaforschung, E-Scootern, Negativzinsen und Grundeinkommen auf. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Demokratie und wer ist Anja Karliczek? Lüdecke macht politisches Kabarett in einer Zeit, in der man sich fragt, was Politik heute überhaupt noch ausmacht. Dafür nimmt er auch kleinere Anleihen bei der Philosophie. Lüdecke ist möglicherweise etwas subtiler, dafür aber unterhaltsam. Musik gibt es auch. Am 14. November um 16 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Götz Alsmann & Band“ L.I.E.B.E. Corona-Edition (ohne Pause). Götz Alsmann singt Lieder der Liebe. Tut er das nicht immer? Eigentlich ja. Aber nach seinen musikalischen Ausflügen nach Paris, New York und Rom, widmet sich der König des Jazzschlagers wieder den Werken der großen Komponisten und Texter des deutschen Sprachraums. Deren Spezialität waren schon immer Liebeslieder – romantisch und zart, verträumt und verrucht - aber auch draufgängerisch und wild. Am 16. und 17. November um 18 Uhr und um 20:30 Uhr. Ermäßigter Preis 34,50 Euro.

„Tobias Mann“ Chaos. Corona-Edition (ohne Pause). Der Satiriker, Stand-Up-Kabarettist und leidenschaftlicher Musiker, widmet sich in seinem 6. Bühnenprogramm einem echten Herzensthema: dem Chaos. Der temperamentvolle Profi-Chaot und Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises

 2017 in der Sparte Kabarett nimmt sein Publikum mit auf eine Expedition in die Irrnis und macht dabei weder vor der großen Politik noch vor den nicht minder großen Wirrungen des Alltags halt. Am 19. November um 20:30 Uhr/am 20. November um 18 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Johann König“ Jubel, Trubel, Heiserkeit Corona-Edition (ohne Pause). Im neuen Programm stellt Johann König die drängenden Fragen der Gegenwart: 1. Was ist effektiver: Kinder, die aus umweltgrün-den auf die Schule verzichten oder Eltern, die aus umweltgründen auf Kinder verzichten? 2. Wenn man am Abend ein Buch über Ausbeutung im Versandhandel bei Amazon bestellt, und es ist am nächsten Tag immer noch nicht da, ... welche Rechte hat man da als Kunde? 3. Corona und kein Ende: Wuhan hat ́s gelegen? Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.

Am 21. November um 18 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro.

„Harald Martenstein“ Best Of Martenstein. Corona-Edition (ohne Pause). Harald Martensteins Blick auf die Welt ist eigen-sinnig. Das zeigen seine geistreichen Glossen. Der Kolumnist der ZEIT rückt mit seinen Betrachtungen Phänomene unseres Alltags in ein völlig neues Licht. Dabei gibt es, wie er gerne zugibt, eine Portion Bosheit für jeden. Unsere Befindlich-keit ist sein Thema. Seine Texte handeln von uns, sie sind so leichtfüßig wie punktgenau. Und er geht dabei ganz nebenbei mit großer Leichtigkeit und Lust auf Nörgler, Beckmesser und Widerwort-geber ein. Martensteins Credo: Von einer eigenen Meinung geht die Welt nicht unter. Am 22. November um 12.30 Uhr. Ermäßigter Preis 22,50 Euro.

„Rolf Miller“ OBACHT MILLER - Se return of se normal one. Corona-Edition (ohne Pause). Am 26. November um 18 Uhr/am 26. November um 20:30 Uhr. Ermäßigter Preis 28,50 Euro

Filmbühne am Steinplatz: (Hardenbergstr. 12, 10623 Berlin) **)                                                                                                                                   **) Gastkarten ohne Zuschlag

„CARAMBA 2.0“ Männer, Highheels & andere Laster. Cara Ciutan präsentiert ihre phänomenale One-Woman-Show mit Charme, Witz, unzähligen Highheels und glamourösen Roben. Aufführung am 13. November um 19:30 Uhr. Ermäßigter Preis: 23,50 EURO.

„Revolver Ladies“ - Zum Schießen komisch Im Westen sind die Ladies los. Isabelle Gensior und Cara Ciutan entführen sie in den glorreichen wilden Westen. Aufführung am 14. November um 19:30 Uhr. Ermäßigter Preis: 23,50 EURO.

„Albana & Romino mit Power“ - Cara Ciutan und Claudio Maniscalco. Albana & Romino servieren in ihrer bunten Retro-Show italienische Klischees und die schönsten Hits aus Bella Italia. Aufführung am 15. November um 12 Uhr. Ermäßigter Preis: 28,50 EURO.

„ERNA & GERDA“ zwei Putzfrauen packen aus. Erna und Gerda sind zwei Berliner Originale mit Herz und Schnauze. Für ihren Arbeitgeber „Flink und fein“ putzen sie Waggons der Bahn und entdecken eines Tages einen Koffer mit wundersamen Inhalt. Aufführung am 15. November um 16 Uhr. Ermäßigter Preis: 23,50 EURO.

 

K O N Z E R T E               (nicht auf Anrecht)

 

Im Rathaus Reinickendorf - Ernst Reuter Saal: (Eichborndamm 215 – 239, 13437 Berlin)

„BOOKENDS perform SIMON & GARFUNKEL“      Sonntag, 1. November um 18 Uhr

Ermäßigter Preis: 21,- Euro. Sie werden vor Ort platziert!  Gastkarten ohne Zuschlag

„Desiree Neumann“ Meine Stadt – viele Gesichter       Samstag. 7. November um 19 Uhr

Erleben Sie die künstlerische Vielfalt von Desirée Neumann in ihrem neuen Programm. Erleben Sie mit ihr Ihre Stadt und begegnen Sie vielen Gesichtern, unter anderem „Ludmilla Molotowa“ und „Hannelore aus Bitterfeld“. Tauchen Sie ein in die Musik der Musicals, die Desiree Neumann neben anderen Klassikern wie Queens „The Show must go on“oder ,„Hallo Berlin“ von den Wise Guys zusammen mit ihrer Band und weiteren Tänzerinnen und Tänzern präsentiert. Ermäßigter Preis: 21,- Euro. Gastkarten ohne Zuschlag.

„28. Reinickendorfer Kriminacht“                             Samstag, 21. November um 19 Uhr

Die Reinickendorfer Kriminacht ist ein Klassiker in Berlin. Mit einem Mix aus Lesungen, Talks und Musik steht sie seit mehr als 25 Jahren für spannende Unterhaltung und Gänsehautfeeling. Ermäßigter Preis: 21,- Euro. Gastkarten ohne Zuschlag.

In der Zitadelle Spandau – Gotischer Saal **)     **) Gastkarten ohne Zuschlag

FREDERIC CHOPIN (2)                                            Montag, 23. November um 16 Uhr

4 Mazurken op.30 - 2 Polonaisen op. 40, Prelude cis-moll op.45 - Barcarolle Fis-Dur op. 60, Ballade Nr. 4 f-moll op.52 - Impromptu Nr. 2 Fis-Dur op. 36. MARIA-MAGDALENA PITU-JOKISCH (KLAVIER). Ermäßigter Preis: 27,- EURO.

„MOZARTS NACHTMUSIK“                                   Montag, 30. November um 16 Uhr

„Der Klassiker Mozarts Nachtmusiken“. Notturni und Divertimenti für Instrumente und Sänger, SARAH PAPADOPOULOU (Sopran), YURI MIZOBUCHI (MEZZOSOPRAN), STEPHEN BARCHI (BASS), ENSEMBLE „PARTHIA MUSICA”. Ermäßigter Preis: 32,- EURO.

Im Carl-Bechstein-Saal (Brunsbütteler Damm 132-142, 13581 Berlin)

„Mut zur Größe“                                                       Samstag, 14. November um 20 Uhr

Ouvertüren und Symphonien als Kammermusik. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven.

ensemble1800berlin. Besetzung: Andrea Klitzing (Klassische Flöte und Konzeption) Thomas Kretschmer (Violine), Patrick Sepec (Violoncello), Lucas Blondeel (Hammerflügel). Ermäßigter Preis: 23,- EURO. Gastkarten ohne Zuschlag.